Osteologie
Zertifiziertes ambulantes Osteologisches Schwerpunktzentrum (DVO)
Die Osteoporose ist eine der häufigsten Volkserkrankungen und führt zu Oberschenkelhals und Wirbelkörperbrüchen. Als Osteologen sind wir Spezialisten für Osteoporose und Knochenstoffwechselerkrankungen.
Durch die langjährige Erfahrung und Expertise auf diesem Gebiet erhalten alle Patienten/innen durch ein ausführliches Anamnesegespräch, eine Knochendichtemessung mit Knochenqualitätsanalyse sowie Analytik der Knochenstoffwechselparameter im eigenen Labor die optimale und individuelle Therapie, die sich stets an nationalen und internationalen Leitlinien orientiert.
Osteologie
Zertifiziertes Osteologisches Schwerpunktzentrum (DVO)
Die Osteoporose ist eine der häufigsten Volkserkrankungen und führt zu Wirbelkörper und Oberschenkelhalsbrüchen. Als Osteologen sind wir Spezialisten für Osteoporose und Knochenstoffwechselerkrankungen.
Durch die langjährige Erfahrung und Expertise auf diesem Gebiet erhalten alle Patienten/innen durch ein ausführliches Anamnesegespräch, eine Knochendichtemessung mit Knochenqualitätsanalyse sowie Analytik der Knochenstoffwechselparameter im eigenen Labor die optimale und individuelle Therapie, die sich stets an nationalen und internationalen Leitlinien orientiert.
Aktuelle Fragen zur differenzierten
Osteoporose-Therapie
Die wichtigsten Fragen zu Osteoporose
- Alle
- Diagnostik und Knochendichtemessung
- Osteoporose verstehen
- Praxis, Termin und Ablauf
- Therapie, Vorbeugung und Alltag
Die Praxis von Prof. Dr. med. B. L. Herrmann in der Springorumallee 2, 44795 Bochum, ist ein zertifiziertes ambulantes Osteologisches Schwerpunktzentrum des Dachverbands Osteologie (DVO). Prof. Dr. Herrmann ist Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie sowie Osteologe (DVO). Patientinnen und Patienten kommen aus Bochum, dem Ruhrgebiet und ganz NRW.
Einen Osteoporose-Spezialisten erkennen Sie an der Zusatzqualifikation „Osteologe (DVO)“. Sie wird vom Dachverband Osteologie nach speziellen Kursen und regelmäßigen Fortbildungen vergeben. Meist sind Osteologen Fachärzte für Endokrinologie, gynäkologische Endokrinologie, Orthopädie und Unfallchirurgie oder Rheumatologie.
Termine vereinbaren Sie online über Doctolib, über das Terminanfrage-Formular auf der Website oder telefonisch unter +49 234 978343-30. Außerhalb der telefonischen Erreichbarkeit nimmt der Doctolib-KI-Assistent Ihr Anliegen entgegen.
Für Kassenpatienten kostet die Knochendichte 70 € (Stand 2026). Jede Knochendichtemessung wird im Anschluss mit unseren Ärzten besprochen
Die Abklärung umfasst drei Bausteine an einem Ort: ein ausführliches Anamnesegespräch, eine Knochendichtemessung nach der DXA-Methode mit Knochenqualitätsanalyse und die Bestimmung der Knochenstoffwechselwerte im praxiseigenen Labor. Daraus wird eine individuelle Therapie abgeleitet, die sich an nationalen und internationalen Leitlinien orientiert.
Osteoporose ist eine chronische Skeletterkrankung mit vermindertem Knochenmineralgehalt. Betroffen sind meist sowohl der Knochenrahmen (Kompakta) als auch die innere Knochenstruktur (Spongiosa). Dadurch steigt das Risiko für Knochenbrüche, vor allem an Wirbelkörpern und Oberschenkelhals.
Osteopenie ist die Vorstufe der Osteoporose mit einer geringeren Bruchgefährdung. Gemessen wird beides mit dem T-Wert der Knochendichtemessung: Ein T-Wert zwischen –1 und –2,5 bedeutet Osteopenie, ein T-Wert von –2,5 oder darunter Osteoporose. Andere Ursachen einer verminderten Knochendichte, etwa eine Osteomalazie, müssen vorher ausgeschlossen werden.
Die häufigste Ursache ist der Östrogenmangel bei Frauen nach den Wechseljahren (postmenopausale Osteoporose). Weitere Risikofaktoren sind die längere Einnahme von Cortison, Magensäureblockern, Antiepileptika oder Antidepressiva, Rauchen, Alkohol, Bettlägerigkeit, Untergewicht und Hormonstörungen der Schilddrüse oder Nebenschilddrüsen. Auch chronische Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Herzschwäche, COPD, Typ-2-Diabetes sowie Leber- und Nierenerkrankungen erhöhen das Risiko.
Ja, Männer erkranken vor allem ab etwa 60 Jahren an Osteoporose. Risikofaktoren sind familiäre Belastung, Testosteronmangel, eine hormonunterdrückende Therapie bei Prostatakrebs, Herzschwäche, COPD, Diabetes sowie die dauerhafte Einnahme von Cortison oder Magensäureblockern. Auch Rauchen und viel Alkohol erhöhen das Risiko.
Nein, Osteoporose ist eine chronische Erkrankung und nicht heilbar, aber gut behandelbar. Ziel der Therapie ist, Knochenbrüche zu verhindern und den weiteren Verlust an Knochenmasse zu stoppen. Neuere Medikamente können den Knochenmineralgehalt sogar deutlich erhöhen.
Eine Abklärung ist sinnvoll nach einem Wirbelkörperbruch ohne passenden Unfall, wenn Mutter oder Vater einen Oberschenkelhalsbruch hatten, bei häufigen Stürzen, Untergewicht oder Rauchen. Auch bei Cortison- oder Magensäureblocker-Einnahme, Typ-2-Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion, Zöliakie, Morbus Bechterew oder Depression ist sie empfohlen. Das gilt ebenso für Frauen unter Aromatasehemmern nach Brustkrebs und Männer unter Hormontherapie bei Prostatakrebs.
Osteoporose wird mit der Knochendichtemessung nach der DXA-Methode festgestellt, dem von der WHO empfohlenen Goldstandard. Gemessen wird an der Lendenwirbelsäule und an beiden Oberschenkelhälsen. Ergänzend bestimmt die Praxis den Trabecular Bone Score (TBS), der die innere Knochenstruktur beurteilt, und Laborwerte zu Kalziumstoffwechsel, Nieren, Schilddrüse, Vitamin D und bei Männern Testosteron. Bei Verdacht auf einen Bruch kommt Röntgen oder MRT hinzu.
Die Strahlenbelastung einer DXA-Messung ist sehr gering und liegt bei etwa 1 bis 2 Mikrosievert. Zum Vergleich: Die natürliche Strahlenbelastung in Deutschland beträgt etwa 5 bis 8 Mikrosievert pro Tag. Die Untersuchung ist schmerzfrei und wenig belastend.
Der T-Wert vergleicht Ihre Knochendichte mit dem Durchschnitt gesunder 20- bis 29-Jähriger gleichen Geschlechts; ab –2,5 liegt nach WHO-Definition eine Osteoporose vor. Der Z-Wert vergleicht mit Gleichaltrigen und zeigt, ob Ihre Knochendichte altersgerecht ist. Über das Bruchrisiko sagt der Z-Wert allein nichts aus. Ein T-Wert unter –2,5 bedeutet nicht automatisch, dass Medikamente nötig sind.
Verlaufskontrollen erfolgen in der Regel alle ein bis zwei Jahre, abhängig vom Schweregrad und vom Bruchrisiko. Dabei sollte immer dieselbe Methode (DXA) verwendet werden. Ein ausbleibender Anstieg der Knochendichte bedeutet unter manchen Medikamenten, etwa Bisphosphonaten, nicht, dass die Therapie wirkungslos ist.
Zur spezifischen Osteoporose-Therapie stehen Bisphosphonate (Alendronat, Risedronat, Ibandronat, Zoledronat) als Tablette oder Infusion zur Verfügung. Weitere Optionen sind der Antikörper Denosumab (Spritze alle 6 Monate), die knochenaufbauenden Wirkstoffe Teriparatid und Romosozumab sowie bei Frauen Raloxifen oder eine Hormonersatztherapie. Welches Medikament passt, hängt von Bruchrisiko, Alter, Geschlecht und Begleiterkrankungen ab.
Nein, Kalzium und Vitamin D sind die Basis, ersetzen aber keine spezifische Therapie bei erhöhtem Bruchrisiko. Empfohlen sind etwa 1.000 mg Kalzium täglich, idealerweise über die Ernährung, und ein Vitamin-D-Spiegel zwischen 30 und 50 ng/ml. Sehr hohe Vitamin-D-Einzel- oder Depotdosen sollten vermieden werden, weil sie das Sturzrisiko erhöhen können.
Die Therapiedauer hängt vom Medikament ab und wird nach drei bis fünf Jahren auf Nutzen und Risiken überprüft. Teriparatid ist auf 24 Monate, Romosozumab auf 12 Monate begrenzt; danach folgt eine Anschlussbehandlung. Denosumab sollte nicht ohne Anschlusstherapie abgesetzt werden, weil sonst in seltenen Fällen Wirbelbrüche durch schnellen Knochenabbau auftreten können.
Ja, Sport ist bei Osteoporose ausdrücklich erwünscht. Die mechanische Belastung regt den Knochenaufbau direkt an, und kräftige Muskeln schützen zusätzlich vor Stürzen. Sportarten mit hohem Sturzrisiko sollten Sie jedoch meiden.
Das Wichtigste ist, Stürze zu verhindern: Beseitigen Sie Stolperfallen zu Hause und tragen Sie festes Schuhwerk. Trainieren Sie regelmäßig Kraft und Koordination, verzichten Sie aufs Rauchen und vermeiden Sie starkes Untergewicht (BMI unter 20). Fast alle gewohnten Tätigkeiten können Sie mit Osteoporose weiterhin ausüben.
DXA-Messung Knochendichte-
messung
DXA-Messung und alternative Methoden
Die Knochendichtemessung dient zur Beurteilung einer ggf. vorliegenden Osteoporose. Hier gibt es verschiedene Verfahren. Die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Methode der Wahl ist die DXA-Methode (engl. Dual-Energy X-ray Absorptiometry, DXA oder DEXA). Alternative Messmethoden sind die qCT (quantitative Computertomographie) und der quantitative Ultraschall (QUS).
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Kontakt

Prof. Dr. med. B. L. Herrmann
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Innere Medizin – Labormedizin
Facharztpraxis und Labor
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Fax +49 234 978 343-36
















